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Faltblatt "Spass auf dem Oktoberfest"

Im handlichen Format, mit bunten Karikaturen (von Peter Junge
und Georg Schatz, den Gestaltern des Wiesnplakats
2004) kommt der Prospekt "Spass auf dem Oktoberfest"
daher.
Spass auf dem Oktoberfest
Elf
der vielen in der Oktoberfestverordnung vom 16. Juli 1997 festgeschriebenen
Ver- und Gebote werden leicht verständlich in deutsch, englisch
und italienisch genannt.
Zusätzlich gibts einen kleinen Lageplan, die Öffnungszeiten
und Notfallnummern der Wiesn und eine Liste der direkten Anbindungen
zur Wiesn mit den Öffentlichen.
Und
hier könnt Ihr Euch den Prospekt als PDF downloaden.

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Alles wunderbar, aber was darf
man jetzt und was nicht?
Skaten, Roller- und Radlfahren schon mal nicht. Beim wilden Bieseln
sollte man sich ebenfalls nicht erwischen lassen. Da gibts keine
Ausreden, weder "traditionelles Gewohnheitsrecht" noch
"des machen doch alle...". Das kostet gleich mal 40,-
Euro. Da gfreit sich das Staatssäckl, falls der Prinz August
auf Minga kimmt...
Waffen aller Art gehören auch nicht auf das Oktoberfest. Interessant
dass man das extra betonen muss! Möchte ja gar nicht wissen,
was die Leut sonst noch so alles mit auf die Wiesn nehmen? Trachtler
obacht. Dazu gehört auch der (traditionelle) "Hirschtöter"
in der Lederhosn. Falls Ihr Euch ohne Messer nackert fühlt, steckts
halt einfach des Handy nei.
Und dann steht da noch, dass der Aufenthalt nachts (zwischen 01.30
und 06.00 Uhr) auf der Wiesn verboten ist. All right. Ich fürcht
aber fast, dass d' Leit, die um die Zeit noch auf der Wiesn rumhängen
eh ganz andere Sorgen haben...
Und jetzt kommts heftig...
Originalzitat: "Wilder Verkauf
von Waren, private künstlerische Darbietungen und die Verteilung
von Werbematerialien aller Art sind untersagt. Dies gilt auch für
Betteln und Hausieren."
Vorbei die "Haste mal nen Euro fürn Bier"-Zeiten!
Und auch unsere Gäste aus Übersee haben jahrzehntelang im
rechtsfreien Raum gefeiert. Verboten isses - das (mehr als künstlerische)
Strippen aufn Tischen im Hofbräu. Aus isses - mit dem stundenlang
vor dem elterlichen Garderobenspiegel einstudierten Tanzschritten
der Münchner Teenies zu den neuesten Wiesnhits.
Höchst amtlich verboten isses - das "Verteilen" von
"I mog di"-Wiesnherzn, der geschossenen Rose oder dem Zettel
mit der Handynummer. Alles bis dato beliebte Materialien
junger einsamer Münchner beim Werben
um ein schönes Dearndl... Schoad! (Liebe Münchner Singles
- schauts mal unter "Singles"
vorbei...)
"Last, but not least" ist das Mitbringen von eigenen alkoholischen
Getränken verboten. Auch wenns auf der Wiesn keine Alkopops gibt,
versuchts ned die Flascherl im Rucksack reinzuschmuggeln. Auch heuer
werden verstärkt (gerade bei Jugendlichen) Taschen und Rucksäcke
kontrolliert! Trinkts halt einfach den Münchner Alkopop, a frische
Radler...
Den Flyer
"Spass auf dem Oktoberfest" haben wir Euch als PDF hinterlegt...

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