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Der Hosenlatz, der sich aus der mittelalterlichen "Barguette" (eine in engen Hosen eingenähte Schamkapsel) entwickelte, ist besonders von Vorteil wenn es mal schnell gehen muss.
Entwicklung der Lederhose Aus der ursprünglichen, langen Lederhose (siehe auch Geschichte) entwickelte sich bald die "Kurze". Die Kurze gewährt mehr Bewegungsfreiheit beim plattln (und auch beim fensterln). Sie wird meist in Kombination mit Wadenstrümpfen getragen, um sich vor der Kälte zu schützen. Die verschiedenen Beinlängen Bei Lederhosen gibt es grundsätzlich drei verschiedene Längen. Kurz, knielang und lang. Von den drei Längen ist die "lange Lederne" der älteste Schnitt. Sie wurde früher von Holzknechten, Flössern, Bergbauern etc, getragen. Die "kurze Hose" endet oberhalb des Knies und hatte ihren Ursprung im Gebirge, wo sie den Gebirgsjägern und Sennern die notwendige Beinfreiheit bot. Und die "Kniebundhose" ist ein "Überbleibsel" des 17. Jahrhunderts.
Die lange Hose gibt es auch als "Stiefellederhose". Kennzeichnend für diese Hosenart sind die engen Hosenbeine, die an den Fesseln zugebunden werden. Wie der Name schon sagt, dienten die engen Hosenbeine dazu, die Hose in die Stiefel zu stecken. (Noch heute in der "Dachauer Tracht" zu finden.) Die bayrische "Plattlerhose" ist eine Lederne, die kurz über dem Knie endet. Auffallend ist das Fehlen von Verzierungen und die sehr engen Hosenbeine. Auch der Name ist Programm, wird sie doch zum (schuh)plattln getragen. Schnitt und Design dienen nur der einen Funktion - den Schlag lauter klingen zu lassen. ![]() "Krachlederne" und "Seppl-Hosen" sind hingegen keine eigenen Hosenarten. Die Herkunft der Begriffe sind dann auch eher touristischen Ursprungs und rufen bei echten Trachtlern verachtende Blicke hervor. Bleibt noch die Frage, welche Länge man wann trägt. Die Antwort ist einfach. Die gibt kein "richtig" oder "falsch". Tragts einfach das, was Euch am besten steht. Der Mythos "Krachlederne" Bayrische Lederhosen werden oft auch "Krachlederne" genannt. Dabei ist die Form der Hose eigentlich ganz egal. Ob lang, kurz oder knielang, die Krachlederne ist die einzig wahre Lederhose. Wie seinerzeit kauft man sich ein Paar und das hält das ganze Leben lang. Die Krachlederne ist aus Hirschleder gefertigt und muss sich den
Namen erst "verdienen". Durch das Drüberschütten
halbvoller Masskrüge, dem Rumsitzen auf dreckigen Bierbänken
oder das Abwischen der fettigen Finger vom Hendl essen.
Das Prädikat "Krachledern" bekommt die Hose also
erst, wenn sie quasi ohne Ihren Besitzer stehen kann. Das ist praktisch,
es erspart den Kleiderbügel und ermöglicht dem Träger
auch noch einen aufrechten Gang, wenn dieser mal so richtig durstig
war.
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